regie.de - Die Adresse für Filmschaffende
Coole Filmshirts:

]]>



21 Besucher online
Film-Aktuell
Filmpreise
News
News Archiv
Termine
Community
Forum
Gewinnspiele
Kleinanzeigen
Service
Links
Newsletter
Shop
Filmshirts
Produktion
Adressen
Berufsbilder
Filmförderung
Produktionsnews
Produktionsplan
Produktions-Tipps
Stabliste
Drehbuch
Literatur
Kino
Film-Charts
Filmfestivals
Filmkritik
Filmpreise
Kurzfilm
Neu im Kino
DVD
DVD News
DVD-Tipp
TV
Film im TV
TV-News
Intern
Impressum

Partner-Sites

critic.de
Dt. Filmakdemie
Filmportal
Filmshirts.de
Filmzeitung.de






Home | Festival

9. dokumentarfilmwoche hamburg

Es gewinnt die Neugier

Festival

Sonntag - 15. April 2012 - 14:19

Gute Dokumentarfilme wecken unsere Neugier: Sie führen uns weg vom Vertrauten und Gewohnten und stellen scheinbar bekannte Ansichten in neue, überraschende Zusammenhänge. Wie unterschiedlich die Mittel des Dokumentarischen dabei sein können, haben die auf der 9. dokumentarfilmwoche hamburg versammelten Filme fünf Tage lang gezeigt. Jeder von ihnen war dabei auf seine Weise eine Bereicherung. Zwei besonders eindrucksvolle Beispiele für die Qualitäten des Dokumentarfilms wurden heute Abend im Hamburger 3001 Kino gewürdigt: Im Wettbewerb »direkt« wurde der deutsche Musiker und Filmemacher Christian von Borries für MOCRACY - NEVERLAND IN ME mit dem Klaus-Wildenhahn-Preis ausgezeichnet. Borries montiert in seinem Film Internet- und TV-Clips zu einer Collage, die das Verhältnis zwischen politischer Demokratie, Online-Demokratie, Konzernmacht und Konzernpropaganda freilegt.

In der Begründung der Jury heißt es: »Dem visuellen Chaos neuer Medienwelten wird ein Ordnungsprinzip abgerungen, das versucht, gesellschaftliche Prozesse aufzuzeigen und kritisch zu hinterfragen. Friedrich Kittlers Theorie vom Krieg der Bilder wurde bislang selten so eindrücklich filmisch veranschaulicht.« Von der Jury lobend erwähnt wurde der Film QU'ILS REPOSENT EN REVOLTE (Des Figures de guerres) des französischen Regisseurs Sylvain George.

Zum vierten Mal wurde damit im Rahmen der dokumentarfilmwoche hamburg ein Film ausgezeichnet, der die Auseinandersetzung mit einem politischen Inhalt nutzt, um die ästhetischen und formalen Mittel des Dokumentarischen neu zu hinterfragen. Der mit 2.000 Euro dotierte Klaus-Wildenhahn-Preis wird gestiftet von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

MOCRACY - NEVERLAND IN ME läuft noch einmal am Dienstag, den 17. April 2012, um 20:00 Uhr im 3001 Kino.

Dass der Dokumentarfilm auf ein breites Interesse stößt, beweisen in diesem Jahr auch die Zuschauerzahlen: Zur feierlichen Eröffnung im Hamburger Metropolis Kino kamen so viele Besucher, dass nicht mehr alle von ihnen in einem Kinosessel Platz finden konnten. Trotzdem verfolgte ein neugieriges Publikum stehend und auf Treppenstufen sitzend Katharina Pethkes Film Louisa ebenso geduldig wie die anschließende Diskussion. In den folgenden vier Tagen schlossen sich zahlreiche weitere ausverkaufte und gut gefüllte Vorstellungen an, nach denen die Zuschauer und die von uns eingeladenen Filmemacher miteinander ins Gespräch kamen.


Quelle: dokfilmwoche.com

Bookmark and Share





» Druckversion zeigen

Weitere News zu diesem Thema:
- Starke Frauen, Starke Filme
- Abschluss mit Goldkante
- Preisverleihung in Frankfurt
- Ehrenpreis für Michael Caine
- Rüsselsheimer Filmtage werden 20
- Frankfurt wird pink!
- "Das Haus der Krokodile" gewinnt den Goldenen Spatzen
- Die Preisträger von Oberhausen
- Hollywood in Stuttgart
- In Stuttgart regiert der Trickfilm




 














 




© regie.de 1998 - 2012