DER WEISSE ELEFANT geht an “Die Mitte der Welt”

Zum 17. Mal wurde am Sonntagvormittag im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN der Kinder-Medien-Preis DER WEISSE ELEFANT verliehen. Der Medien-Club München e.V. zeichnete in diesem Jahr herausragende Produktionen für Kinder und Jugendliche sowie Nachwuchsdarsteller mit 15 WEISSEN ELEFANTEN aus. Das Preisgeld von insgesamt 11.000 EUR wird durch die VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten zur Verfügung gestellt. Schirmherren des Kinder-Medien-Preises DER WEISSE ELEFANT sind Medienministerin Ilse Aigner und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle.

Der Preis für den besten Animationsfilm ging an die DIE HÄSCHENSCHULE – JAGD NACH DEM GOLDENEN EI (dotiert mit 2.000 EUR). Die Jury ist sich einig, dass hier „das Zusammenspiel aller Gewerke vom Drehbuch über die Regie bis hin zu allen Kreativen von Produktion, Schnitt, Musik und Synchronisation besonders gut gelungen ist.“ Schauspielstars Senta Berger und Friedrich von Thun waren Synchronsprecher am Projekt beteiligt.

Für die beste Kinoproduktion (dotiert mit 2.000 EUR) wurden Regisseur Jakob M. Erwa, Produzent Boris Schönfelder und Romanautor Andreas Steinhöfel für ihren Film DIE MITTE DER WELT (Foto), der letztes Jahr Weltpremiere auf dem FILMFEST MÜNCHEN feierte, ausgezeichnet.

Tristan Göbel und Anand Batbileg wurden für ihre Rollen in Fatih Akins Kinofilm TSCHICK als beste Nachwuchsdarsteller (dotiert mit 2.000 EUR) ausgezeichnet. „Beide sind für die Figuren wie geschaffen und Film und Buch und Realität verschwimmen für den Zuschauer in einen großartigen Kinofilm für Jugendliche“, so die Jury.

Über einen Sonderpreis für ein neuartiges Lernkonzept durfte sich Dr. Peter Popp, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur des Films LIMBRADUR UND DIE MAGIE DER SCHWERKRAFT, freuen. Auch dieser Film im 360°-Fulldome-Format lief letztes Jahr auf dem FILMFEST MÜNCHEN. Besonders beeindruckt hat die Jury „der innovative Ansatz, wissenschaftliches, abstraktes Wissen […] mit einem solch hohen kreativen und technischen Aufwand umzusetzen.“

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