Die Jungfrau, die Kopten und ich

DIE JUNGFRAU; DIE KOPTEN UND ICH

Namirs Mutter ist eine koptische Christin. Sie ist überzeugt, dass sie auf einem Video aus ihrer ägyptischen Heimat eine Erscheinung der Jungfrau Maria gesehen hat. Ihr Sohn, der säkular in Frankreich aufgewachsen ist, will über das Phänomen einen Film drehen und reist zu seinen ägyptischen Verwandten. Er will den Zusammenhang zwischen der ägyptischen Zeitgeschichte und den Marienerscheinungen der koptischen Minderheit aufzeigen.

Doch es gibt diverse Hindernisse: seine Eltern, die sich in den Film einmischen und seine Ideen kritisieren, sein französischer Produzent, der alle paar Wochen Änderungen vorschlägt, und nicht zuletzt das koptische Heimatdorf selbst.

In schierer Verzweiflung beschließt Namir, seine eigene Marienerscheinung für den Film zu inszenieren. Aber dazu braucht er die Hilfe der Dorfbewohner und seiner Mutter, die, eigens angereist, am Set ungeahnte Fähigkeiten offenbart…

Eine Komödie so erhebend wie subtil – Le monde

Mit seiner Mutter als Hauptdarstellerin entlarvt der Regisseur die filmischen Manipulationen des Dokumentarfilms mit Humor und Charme – Berlinale

Ein Film von Namir Abdel Messeeh
Frankreich, Katar, Ägypten 2012, 85 Min., dcp, Ton: 5.1, OmU

Auf einem Video über die wundersame Erscheinung der Heiligen Jungfrau in Ägypten kann Namir rein gar nichts entdecken, seine Mutter aber sieht sie höchstpersönlich. Um dem Phänomen auf den Grund zu gehen, reist er in sein Heimatland und findet mehr als Uneinigkeit über ein himmlisches Mysterium. Ein vergnüglicher Film, nicht nur über Glaubensfragen.

Die Jungfrau, die Kopten und ich (OmU) (DVD)


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