FFF-Bayern fördert Webserien und Virtual Reality


Seit diesem Jahr fördert der FFF Bayern auch Webserien und Virtual Reality Formate. Organisatorisch angedockt sind die neuen Förderbereiche an die Fernsehfilmförderung. FFF-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Schaefer: “Webserien und VR gehören mittlerweile zu den innovativen Inhalten, für die es zunehmend Zielgruppen und einen Markt gibt. Wir haben hier am Standort Bayern vor allem viele junge Firmen, die in diesem Bereich aktiv sind und sich bei begehrten Veranstaltungen wie der i4c, dem Animation Day, Augmented Reality Day, VR Day und Mixed Reality Day weiterbilden und international vernetzen. Mit unserer Förderung möchten wir diese Filmschaffenden unterstützen, die Entwicklung dieser Formate weiterhin voranzutreiben”.

Der Förderbereich “Produktion Fernsehfilm” öffnet sich für die Förderung von innovativen und erfolgversprechenden Webserien. Der Content kann fiktional, dokumentarisch oder experimentell sein, alle Genres sind möglich. Die Idee sollte jeweils an das Serienformat angepasst sein und mindestens ein Mal wöchentlich auf einer Plattform veröffentlicht werden. Infrage kommen hierfür etablierte Videoportale, VOD und SVOD-Plattformen oder auch internetbasierte Angebote von Sendern. Die maximale Fördersumme für ein Projekt beträgt 50.000 Euro (bis zu 60% der Herstellungskosten).

Ebenfalls zunächst im Förderbereich “Produktion Fernsehfilm” angedockt wird die Förderung von Virtual Reality Formaten. Der Schwerpunkt liegt hier bei Storytelling und Experiences. Davon ausgenommen sind Games, die wie bisher über die bereits etablierte Gamesförderung unterstützt werden können. Möglich ist die Förderung der Herstellung von audiovisuellen Inhalten aller Genres, die eine erfolgreiche Auswertung oder Weiterentwicklung erwarten lassen. Dazu gehören auch Pilotprojekte. Sender müssen nicht beteiligt sein. Die maximale Fördersumme für ein Projekt beträgt auch hier 50.000 Euro (bis zu 60% der Herstellungskosten).

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Norbert Maass

Norbert Maass studierte Politische Wissenschaft und Geschichte in Erlangen sowie Produktion und Medienwirtschaft an der HFF München. Daneben war er als Rundfunkjournalist tätig und arbeitete verantwortlich bei zahlreichen, auch internationalen Filmproduktionen mit. Seit 1998 ist er – bei Firmen wie Bavaria, Senator, Amberlon oder BoomtownMedia – im internationalen Filmrechtehandel aktiv. Seit 2004 berät er zudem zahlreiche Filmfirmen und Filmemacher in Bezug auf Projekteinschätzungen, Vermarktungspotential und Dramaturgie

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