FFF Förderpreis Dokumentarfilm an “Salicelle Rap”

FFF Foerderpreis 2017


Das 32. Internationale Dokumentarfilmfestival 2017 ist gestern nach elf Tagen zu Ende gegangen. Bei der feierlichen Preisverleihung am Samstag wurde auch der 19. FFF Förderpreis Dokumentarfilm verliehen. Er ging an einen Film über den Kampf gegen die Misere in einem Vorort Neapels.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und geht jährlich im Rahmen des DOK.fest München an eine Nachwuchsregisseurin/ einen Nachwuchsregisseur aus Bayern. In diesem Jahr waren sechs Filme nominiert, die Jury bildeten Dagmar Biller, Barbara Fränzen und Carlos Gerstenhauer. Sie entschied sich für den Film Salicelle Rap von Carmen Té, der in der Reihe DOK.euro.vision lief. Darin dokumentiert die Absolventin der Hochschule für Fernsehen und Film München das Leben Jugendlicher in einem tristen und gefährlichen Vorort Neapels und den Versuch Pater Don Ciros, ihnen Hoffnung zu schenken und sie von der Camorra fernzuhalten.

“Handschrift, genaue Beobachtung, Emotion und eindrucksvolle Bilder – alle Qualitäten des ‘großen Dokumentarfilms’ sind in dieser Arbeit zu finden”, heißt es in der Begründung der Jury. Den Preis überreichte die stellvertretende FFF-Geschäftsführerin Gabriele Pfennigsdorf.

Der FFF Bayern hat Carmen Tés Debütfilm Salicelle Rap im Rahmen der Nachwuchsförderung mit 90.000 Euro unterstützt.

Foto: Dagmar Biller (TANGRAM International, Jurorin), Carmen Té (Preisträgerin FFF-Förderpreis Dokumentarfilm), Gabriele Pfennigsdorf (FFF Bayern, Preisstifter), Carlos Gerstenhauer (BR Kinofilm und Debüt, Juror) / Copyright: DOK.fest München

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