FFF fördert sieben Games mit 400.000 Euro

Ostwind 2


Der Games-Vergabeausschuss des FFF Bayern hat gestern getagt und entschieden, sieben Games mit insgesamt 392.000 Euro zu unterstützen. Die Höchstsumme von 102.000 Euro geht an die Produktion von Ostwind – Das Spiel.

Produktionsförderung

Mit 102.000 Euro unterstützt der FFF Bayern die Produktion von Ostwind – Das Spiel (Aesir Interactive/ München). Das story-driven Horse Riding Game für PC handelt vom Leben auf dem Gut und vom verantwortungsvollen Umgang mit dem Pferd. Als Rahmenhandlung dient hier die Geschichte von Mika und Ostwind aus den ersten beiden gleichnamigen Kinofilmen. Das Game bietet zwei Spielerfahrungen an: Im Meta-Gameplay kann der Spieler das Pferd pflegen und in Interaktion mit NPC’s die Geschichte vorantreiben. Im Reit-Gameplay begibt sich der Spieler in die Rolle von Mika und erlebt auf dem Rücken von Ostwind Abenteuer. Der FFF hat im November 2016 den gerade fertig gewordenen Prototypen des Spiels mit 78.000 Euro gefördert. Das Spiel soll zum Kinostart von Ostwind 3 – Aufbruch nach Ora Ende Juli erscheinen.

Prototypenförderung

Drei Prototypen unterstützt der FFF mit insgesamt 230.000 Euro. Zwei davon tauchen in die Geschichte ein: Empire of Trains (Trollgames/ Füssen, 80.000 Euro) spielt Mitte des 19. Jahrhunderts während des Beginns des Eisenbahnzeitalters. In der Aufbau- und Wirtschaftssimulation für Android, iOS und Windows übernimmt der Spieler einen Bahnhof und nutzt die zu jener Zeit aktuellen Möglichkeiten der Technologie, um sein Unternehmen zu vergrößern und eine Stadt aufzubauen. Dabei kann er das Unternehmen von Epoche zu Epoche weiterentwickeln und ein Imperium aufbauen. Hier geht es darum, wie der Mensch verantwortungsbewusst mit den technischen Möglichkeiten umgeht. Im 17. Jahrhundert spielt 1630 – Der Dreißigjährige Krieg (Conquista Games/ München, 70.000 Euro). Das Echtzeit-Strategie- und Taktikspiel für Windows führt in die Zusammenhänge des Dreißigjährigen Krieges ein, vom Prager Fenstersturz bis zu Wallensteins Tod. Dabei nimmt der Spieler die schwedische Perspektive ein und erfüllt zum Beispiel eine Mission als Gustav II. Adolf in der Schlacht von Breitenfeld.

Konzeptentwicklungsförderung

Die Entwicklung dreier Konzepte fördert der FFF mit insgesamt 60.000 Euro. Darunter ein narratives Adventure in Virtual Reality A Life, Anew (AT, Wolpertinger Games/ München, 20.000 Euro) für PC Steam VR (HTC Vive), Oculus Rift und PlayStation VR. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Alan, der von der Erde auf den Mars flüchten muss. Schlepper sollen die Fliehenden mit einem Raumschiff transportieren; die Fahrt erweist sich als lebensgefährlich, da das Raumschiff sich als schrottreif herausstellt. In der First-Person-Perspective erlebt der Spieler immersiv und unmittelbar die Situation eines Geflüchteten auf einer gefährlichen Reise.

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