“Freddy Eddy” erhält Lüdia 2016


Am Abend wurden bei der feierlichen Preisverleihung des 27. Kinofestes Lünen im Heinz-Hilpert-Theater 11 Filmpreise im Wert von 32.800 Euro vergeben. Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis LÜDIA, der durch Publikumsstimmen ermittelt wird, ging an die Regisseurin Tini Tüllmann für ihren Genrefilm FREDDY EDDY. Tüllmann und ihr mit Felix Schäfer, Jessica Schwarz und Burkhart Klaußner besetzter Psychothriller begeisterte das Lüner Publikum. Tini Tüllmann hat den Preis am Abend persönlich entgegengenommen.

Der Kinderfilmpreis RAKETE, dotiert mit 3.000 Euro, ging an AUF AUGENHÖHE von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf.

Die Publikumspreise in den Kurzfilmwettbewerben erhielten die beiden Spielfilme UN ÉTAT D’URGENCE von Tarek Roehlinger und AM ENDE DER WALD von Felix Ahrens.

Als sich am Abend die Türen des Heinz-Hilpert-Theaters nach der Abschlussgala schlossen, hatten 9.900 Besucher_innen das 27. Kinofest in der Cineworld Lünen besucht, ein neuer Besucher_innen-Rekord. Als Abschlussfilm war im Anschluss an die Preisverleihung die Ruhrgebietskomödie RADIO HEIMAT von Matthias Kutschmann zu sehen, der den Film gemeinsam mit den Darstellern Peter Nottmeier und Martin Semmelrogge präsentierte.

Neben einem Programm mit 60 aktuellen Spiel- und Dokumentarfilme beschritt das Kinofest auch wieder einmal neue Wege. Neu war eine Reihe von internationalen Filmen, die mit deutscher Beteiligung entstanden sind, darunter Arbeiten wie FRANTZ von François Ozon oder DER GLÜCKLICHSTE TAG IM LEBEN DES OLLI MÄKI von Juho Kuosmanen.

Zum ersten Mal wurde mit HERBERT, dem LÜDIA-Preisträger 2015, ein Film in der Justizvollzugsanstalt Werl präsentiert. Rund 70 Inhaftierte konnten im Anschluss mit Regisseur Thomas Stuber und Co-Produzent Anatol Nitschke über das packende Drama diskutieren – eine berührende und intensive Erfahrung für alle Beteiligten.

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