HEIMAT REMASTERED nonstop im Babylon


Am Donnerstag, den 15.01. ab 14.30 Uhr, berichtet Edgar Reitz in einem Pressegespräch im Babylon über den dortigen Premieren-Marathon und die Digitalisierung wie Restaurierung seines Mammut-Epos HEIMAT gut 30 Jahre nach der Erstaufführung. Weiterer Gesprächsgast ist Jan Harlan, Executive Producer und Schwager von Stanley Kubrick, der für die Verbindung der beiden Regisseure steht. Zuvor ab 12.30 Uhr besteht die Gelegenheit, in einer Pressevorführung, Teile einzelner, restaurierter Heimat-Folgen zu sehen.

HEIMAT – EINE DEUTSCHE CHRONIK von Edgar Reitz ist ein Jahrhundertwerk – Deshalb feiert der Regisseur eine Premiere der besonderen Art mit seinem neu restaurierten Filmepos im Babylon drei Tage lang vom 27.02. bis 01.03. Insgesamt sind das 48 „Heimat“-Stunden: Neben den Einzelfolgen laufen für Serienfans auch zwei durchgehende Marathonrunden „Heimat nonstop“, alle elf Folgen nacheinander von 16 Uhr bis 9 Uhr morgens mit kleinen Pausen und einem abschließenden Frühstück (27.+28.02.). Am 01.03. gibt es neben den Filmen die Buchpremiere „Edgar Reitz – Chronist deutscher Sehnsucht“ von Thomas Koerber und als krönenden Abschluss ab 20 Uhr das „Fest des Wiedersehens“ mit den Mitwirkenden von 1980-84.

Die elf Folgen von HEIMAT – EINE DEUTSCHE CHRONIK mit knapp 16 Stunden Gesamtlänge waren in den letzten zehn Jahren in den Kinos nicht mehr vorführbar, da es nur noch eine mangelhafte Kinokopie gab. Für eine junge Kinogeneration war damit diese bedeutende, deutsche Filmgeschichte nicht mehr zugängig. Das Babylon bietet nun die Gelegenheit für ein außergewöhnliches Filmerlebnis. „Heimat“ mit seiner minutiösen Erzählweise und teilnehmenden Langzeitbeobachtung ist Kino, das den Zuschauer selbst verändert und süchtig macht nach mehr Episoden über die Protagonisten eines fiktiven Dorfes aus dem Hunsrück, die ihr Leben im fernen Widerhall der großen Geschichte führen.

In fast fünfjähriger Bearbeitung wurde „Heimat“ vor dem Zerfall gerettet, die Rekonstruktion erfolgte nach dem Vorbild der Kinofassung. Ausgangsmaterial waren die originalen 35mm-Negative, die in Bild und Ton restauriert wurden.

Stanley Kubrick und Edgar Reitz – Im Babylon Pressegespräch wird die Verbindung dieser beiden Regisseure lebendig. Kubrick schätzte die „Heimat“ außerordentlich, ein Szenenfoto daraus hing an seinem Schreibtisch. Edgar Reitz führte bei Kubricks letztem Film „Eyes Wide Shut“ die deutsche Synchronregie, da Kubrick vor seinem Tod diesen Wunsch äußerte. Jan Harlan ist im Babylon Ehrengast für die Retrospektive „CLOCKWORK KUBRICK“ (16.-27.01.). Er steht außerdem für Interviews zur Verfügung.

Kinderen Voor Kinderen Deel 33


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