HEIMATLAND von den HFF-Absolventen im Kino

Am Donnerstag, den 28. Juli 2016 startet der Episodenfilm HEIMATLAND von den Initiatoren Michael Krummenacher und Jan Gassmann, beide Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, deutschlandweit in den Kinos. Der Film, für den sich 10 junge Regisseurinnen und Regisseure zusammengetan haben, entstand mit maßgeblicher Beteiligung mehrerer HFF-Studierender bzw. -Absolventen: Michael Krummenacher initiierte das Projekt gemeinsam mit seinem Kommilitonen Jan Gassmann; beide übernahmen zusätzlich die künstlerische Leitung und jeweils die Regie einer Episode. Krummenacher zeichnete außerdem noch für die Gesamt-Dramaturgie verantwortlich. HFF-Absolventin Julia Tal war als Produzentin für die 2:1 Film aus Zürich in Einsatz; der deutsche Co-Produzent ist die Passanten Filmproduktion, hinter der neben Michael Krummenacher HFF-Studentin Gwendolin Stolz und Absolvent Peter Baranowski stehen. Für die Bildgestaltung sorgte unter anderen Denis Lüthi, HFF-Kamera-Student.

HEIMATLAND – nicht (nur) der Sturm ist die Katastrophe
Ein Wirbelsturm katastrophalen Ausmaßes tobt über der Schweiz. Die letzten fünf Tage des Landes sind angebrochen. Notstand wohin man schaut. Während sich Rosi ihre eigene Realität bastelt, indem sie einfach ihr Fenster zu- und die Katastrophe aussperrt, werden draußen die Geschäfte geplündert. Goran und Peter versuchen vergeblich außer Landes zu kommen, Polizistin Sandra findet Zuflucht in ihrem eigenen emotionalen Wirbelsturm. Für einige bieten die Versicherungs-Unternehmen Not-Unterkünfte – alle anderen müssen sich selbst in Sicherheit bringen. Aber, falls sie überleben: welche Zukunft wird auf sie warten?

Mit HEIMATLAND zeichnen die zehn Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseure ein Szenario, das zwar in der Schweiz spielt, aber nicht nur vor aktuellen politischen Hintergründen wie Flüchtlingswellen oder „Brexit“ eine ortsunabhängige Übertragbarkeit beinhaltet, die jeden Zuschauer an jedem Ort zum Nachdenken zwingt.

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