regie.de - Die Adresse für Filmschaffende
Coole Filmshirts:
BITTE ALLES AUF ANFANG!

14,90 EUR

]]>



24 Besucher online
Film-Aktuell
Filmpreise
News
News Archiv
Termine
Community
Forum
Gewinnspiele
Kleinanzeigen
Service
Links
Newsletter
Shop
Filmshirts
Produktion
Adressen
Berufsbilder
Filmförderung
Produktionsnews
Produktionsplan
Produktions-Tipps
Stabliste
Drehbuch
Literatur
Kino
Film-Charts
Filmfestivals
Filmkritik
Filmpreise
Kurzfilm
Neu im Kino
DVD
DVD News
DVD-Tipp
TV
Film im TV
TV-News
Intern
Impressum

Partner-Sites

critic.de
Dt. Filmakdemie
Filmportal
Filmshirts.de
Filmzeitung.de






Home | DVD-Tipp

FRAUENZIMMER

Keine voyeuristische Doku -

DVD-Tipp

Montag - 05. Dezember 2011 - 19:34

Die Dokumentation Frauenzimmer zeigt uns die Welt von Christel, Paula und Karolina, die dem „ältesten Gewerbe der Welt“ nachgehen und selber auch schon gehobenen Alters sind. Die Drei Protagonistinnen der Dokumentation beleuchten Drei unterschiedliche Bereiche der Prostitution. So arbeiten sie in der eigenen Wohnung, im Bordell oder im Dominastudio. Regisseurin Saara Aila Waasner greift mit dem Thema Prostitution ein schwer zu handhabendes Tabu unserer Gesellschaft auf.



Der Trailer zu FRAUENZIMMER:




Doch merkt der Zuschauer schnell die Abgrenzung ihres Filmes zu einer voyeuristischen Fernsehdokumentation dieser Tage. Der Sinn hinter einer Dokumentation dieser Thematik ist es nicht, die perversen Neigungen der Kundschaft oder gar die Intimsphäre der beschäftigten Frauen aufzudecken. Vielmehr muss der Zuschauer mit einbezogen werden und verstehen, dass es ein alltägliches Geschäft ist, das für manche Menschen schlicht und einfach dazugehört. Es geht nicht darum jemanden auf Grund seiner Leidenschaften oder seines Lebensweges an den Pranger zu stellen, damit der Rest unserer „20:15 Uhr Gesellschaft“ sagen kann „Oh ja! Schaut euch dieses Schwein an!“ Obwohl er selbst in seinen eigenen vier Wänden kein Stück besser ist.

Saara Aila Waasner ist bemüht ein Bild zu erschaffen, was den Betrachter verstehen lässt und was den Betrachter daran hindert, bereits nach wenigen Minuten ein vernichtendes und unbedachtes Urteil zu fällen. Dies gelingt der Regisseurin in großen Teilen, jedoch entstehen aus filmischer Sicht immer wieder kleinere Lücken, die durchaus als kurze Denkpause für den Zuschauer interpretiert werden können, aber trotzdem eine eher schleppende Wirkung zur Folge haben. Abschließend bleibt festzuhalten: Das ist der Weg den eine Alltagsdokumentation einschlagen soll. Ein Weg der nicht die Vorurteile bedient, sondern der diese aus der Welt schaffen möchte.

Filmkritik von Julian Mulski


Originaltitel: Frauenzimmer
Genre: Dokumentation
Deutschland 2010
Produktionsjahr: 2010
Länge: 74 (Min.) (mit Bonusmaterial 83 Min)
Erschienen bei: Lighthouse Home Entertainment
Bildformat: 16:9
Ton/Sprache: Dolby Digital 2.0, Deutsch,
FSK: ab 12 Jahren

Bookmark and Share





» Druckversion zeigen

Weitere News zu diesem Thema:
- Die Männer halten zusammen. Gegen die Frauen!
- Eine Tragikkomödie über Machtkämpfe innerhalb einer Familie und die Bedürfnisse alter Menschen
- Völkerverständigung durch das Sperma eines vietnamesischen Hängebauchschweins
- Musikalischer Polizeifilm
- Parkourartisten
- Zur rechten Zeit am rechten Fleck
- Trash-Kino durch und durch
- Der meistgesuchteste Mann Englands
- Pokerschummler und Kultfigur
- Brennende Wasserhähne usw.




 














 




© regie.de 1998 - 2012