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Der Deutsche Drehbuchpreis 2012Drehbuchpreis für "Es war einmal" Filmpreise
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Dienstag - 14. Februar 2012 - 20:42
Der Deutsche Drehbuchpreis ist die höchste Auszeichnung für Drehbuchautoren. In diesem Jahr wählte die Jury den Preisträger zum ersten Mal unter drei nominierten Autorinnen und Autoren aus. Glücklicher Gewinner ist Stefan Kolditz. Kolditz bisher unverfilmtes Drehbuch „Es war einmal“ verbinde die Fantasiewelt der alten Märchen auf witzige und intelligente Weise mit dem modernen Kino, urteilte die Jury. "Wie jeder wirklich gute Kinofilm ist die Geschichte überraschend und spannend aufgebaut und bietet neben vielen schillernden Figuren eine zweite Ebene, an der auch die meisten Erwachsenen viel Spaß haben dürften", heißt es in der Begründung weiter.
Neumann: Wir brauchen ein verlässliches Urheberrecht
Kulturstaatsminister Bernd Neumann zeichnete Kolditz heute im Rahmen des Berlinale-Empfangs des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren aus. Dabei würdigte Neumann die Arbeit der Drehbuchautoren: Sie sei die unverzichtbare Quelle jedes Filmerlebnisses.
Gleichzeitig unterstrich Neumann die Bedeutung eines verlässlichen Urheberrechts. "Wir brauchen zum einen mehr Wertschätzung für das kreative Schaffen und zum anderen rechtliche Maßnahmen", ist sich Neumann sicher. „Ich appelliere an die Urheber, die in dieser Debatte kaum zu Wort kommen: Bringen Sie sich in die Diskussion ein und machen Sie klar, was auf dem Spiel steht!“, fuhr Neumann fort.
Neuerungen beim Deutschen Drehbuchpreis
Preisträger Stefan Kolditz kann sich nicht nur über eine Prämie in Höhe von 10.000 Euro freuen. Auf Antrag stehen ihm weitere 20.000 Euro zur Verfügung, die er in die Weiterentwicklung des ausgezeichneten Drehbuchs investieren kann. Eine Möglichkeit, die in diesem Jahr zum ersten Mal besteht. Bisher musste das gesamte Preisgeld für die Entwicklung eines neuen Drehbuchs verwendet werden.
Dies ist nicht die einzige Neuerung bei der Vergabe des Deutschen Drehbuchpreises. Zum ersten Mal waren für den Deutschen Drehbuchpreis 2012 drei Drehbuchautorinnen und –autoren nominiert: neben Stefan Kolditz Heike Libnow für „Sanella“ und Heide Schwochow für das Drehbuch „Lagerfeuer“ (nach dem gleichnamigen Roman von Julia Franck). Sie erhalten eine Nominierungsprämie in Höhe von jeweils 5.000 Euro, die im Fall des Preisträgers auf das Preisgeld angerechnet wird.
Quelle: bundesregierung.de
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