Rübermachen


„Rübermachen“ ist die damalige Bezeichnung für die Flucht über die Innerdeutsche Grenze von der DDR in die BRD. Der Film erzählt die Geschichte eines Pärchens, welches sich entschließt, diese waghalsige Flucht anzutreten. Doch etwas geht schief: Sie wurden entdeckt, eine Leuchtrakete schießt in den Himmel und macht aus der Nacht einen Tag. Rübermachen ist das Experiment, ernste Themen mit Kinderspielzeug zu inszenieren.

Für die Inszenierung von Rübermachen war es eine Herausforderung, einen Mittelweg aus Abbildung und Abstrahierung zu wählen. Unser Anliegen war es, die Legomännchen in ihrem Spielzeug Dasein zu isolieren. Dazu wurden im Kontrast zu den dauergrinsenden Protagonisten, andere Materialien verwendet, die hauptsächlich aus einem Modelleisenbahnladen beschafft wurden. Der Mosaik Teil in der Mitte des Films wurde mithilfe von Photoshop erstellt: Ausgangsmaterial war ein Video mit zwei Menschen, die über ein Feld rennen. Dieses wurde Frame für Frame zunächst in einzelne Pixel zerlegt und anschließend mit Noppen versehen.
Kamera war ein Panasonic NV-GS500 SD-Camcorder. Produktionszeit/Drehzeit: Herbst 2007- Frühling 2008. Geschnitten wurde mit Sony Vega.

Cornelius Koch (Regie)
Made in 2 Days (afterhour edition), Made in Days, Rübermachen, Geschichten,die das Leben schreibt

RÜBERMACHEN
Genre: Stop-Motion
Deutschland 2008
Länge: 2:21

Team
Konzeption: Cornelius Koch und Felix Czepluch
Umsetzung: Oliver Hentschel und Laura Koch
Musik und Sound: Lucas Illies und Cornelius Koch

Festivals
4. Brickfilmfilmfestival Universität Hildesheim

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