Alle Artikel zu "Roland Zag"

  • Die göttliche Ordnung

    Neben den großen Erfolgen von Filmen, die sich dramaturgisch längst nicht mehr an die gängigen Normen halten („Moonlight“, „The Revenant“, „Dunkirk“ usw.), hat das Erzählen...

  • Das Pubertier

    Wer ein chaotisches und unruhiges Lebensgefühl beschreibt, darf ruhig auch chaotisch und unruhig erzählen. „Das Pubertier“ steckt dramaturgisch voller Überraschungen und Stilbrüche. Da verliert sich...

  • Maria Mafiosi

    Den Potenzialen einer filmischen Geschichte nähert man sich am besten von zwei Seiten: Zum einen geht es darum, Konflikte und die Dilemmata des zweiten Akts...

  • Alien Covenant

    Das Alleinstellungsmerkmal der ersten „Alien“ Filme bestand einst in einer fulminant INNERLICHEN Zuschauerwirkung. Die Bedrohung war allgegenwärtig, und vor allem deshalb so schrecklich, weil man...

  • Jahrhundertfrauen

    Bisweilen begegnen wir Filmen, die uns die Begrenztheit der standardisierten dramaturgischen Regelwerke lustvoll vor Augen führen. War 2016 „L’Avenir“ („Alles was kommt“) ein Fall, wo...

  • Einsamkeit und Sex und Mitleid

    Der Ensemblefilm wird vielerorts als Königsdisziplin der Dramaturgie gehandelt: gilt es doch, die Aufmerksamkeit der Zuschauer in diesem Fall auf zwölf annähernd gleich wichtige Figuren...

  • Tiger Girl

    Wer sich auf die Absicht des bewusst ‚amoralischen’ Erzählgestus dieses Films einlässt, für den wirken viele Voraussetzungen überzeugend. Der Wertekonflikt zwischen der zunächst noch überangepassten...

  • Wilde Maus

    Es gibt zwei Möglichkeiten, sich dem Film zu nähern. Man kann „Wilde Maus“ entweder als eine Reihung und Variierung einiger wirkungsvoll komödiantischer Auseinandersetzungen mit dem...

  • Moonlight

    Die Kraft dieses Filmes geht unter anderem auch von all dem aus, was er NICHT zeigt. „Moonlight“ ist ein Paradebeispiel für die Wirkungsmacht der Reduktion....

  • Der junge Karl Marx

    Eigentlich verwunderlich, dass die intensive und extrem folgenreiche Freundschaft zwischen den beiden Vordenkern des Marxismus noch nie im Kino zu sehen war! Schließlich wirken die...

  • The Salesman

    Auch wenn der ausgesprochen nüchtern und realistisch inszenierte Film eigentlich wie das genaue Gegenteil aussieht: über weite Strecken funktioniert „The Salesman“ wie ein Horrorthriller. Zwar...

  • La La Land

    Der durchschlagende Erfolg dieses Films verdankt sich vielem: der Kamera, der Choreografie, dem Schnitt und vor allem natürlich dem Spiel überragender Darsteller. Dennoch legt das...

  • Mein Blind Date mit dem Leben

    Das Thema der Behinderung tritt, insbesondere im Kino, immer mehr in den Fokus des filmischen Erzählens. Der ‚Schicksalsfilm’ zwingt die Menschen, mit Einschränkungen zu leben,...

  • Manchester by the Sea

    Die landläufige Formel für jede Geschichte lautet: Eine Figur will etwas, und jemand hindert sie daran. Viele Filme funktionieren so. Aber dieses dramaturgische Dogma ist...

  • Die Blumen von gestern

    Es liegt nicht direkt auf der Hand. Aber die Idee, sich über die Nöte der Holocaust-Nachkommen der dritten Generation mit ihren Schuldgefühlen heute lustig zu...

  • Vier gegen die Bank

    Das Starkino ist ein legitimes filmisches Genre. Mitunter will das Publikum bekannte Gesichter in vorhersehbaren Rollen sehen. In „Vier gegen die Bank“ besagt schon der...

  • Nocturnal Animals

    Rein chronologisch steht zu Beginn eine Liebesgeschichte: SUSAN (Amy Adams) verliebt sich in den Schriftsteller EDWARD (Jake Gyllenhaal), zweifelt aber – angetrieben von ihrer Mutter...

  • Paula

    See larger image Der Publikumsvertrag: Drehbuch, Emotion und der “human factor” (Praxis Film) New From: EUR 19,99 In Stock https://youtu.be/7-kSec-AOlU Die Künstlerbiografie bildet im Kino...

  • Paterson

    Im Kino der Gegenwart wird das Erzähltempo schneller, die Heftigkeit der Emotionen größer, die Intensität der Konflikte gewaltiger. Daran gibt es keinen Zweifel. „Paterson“ hingegen...

  • Willkommen bei den Hartmanns

    Das Thema ‚Flüchtlinge’ ist seit 2015 omnipräsent und mit ihrem komplexen Sachverhalt grundsätzlich bedrückend. Doch gerade solche Fragestellungen brauchen nichts so dringend wie das befreiende...